Die richtige Ernährung bei Hämorrhoiden

In der heutigen Zeit leiden immer mehr Menschen unter einem sogenannten Hämorrhoidalleiden – welches häufiger unter krankhaften Hämorrhoiden oder auch nur Hämorrhoiden bekannt ist.

Nur sehr wenige Menschen sprechen mit Verwandten und/oder Freunden über dieses eher unangenehme Thema, was auch jeder Arzt gut nachvollziehen kann. Leider kommen dementsprechend die meisten Menschen mit einem Hämorrhoidalleiden erst viel zu spät zum Arzt, wenn die Hämorrhoiden in einem fortgeschrittenerem Stadium angelangt sind.

Zunächst müssen die Schmerzen die Höhe des Schamgefühls übertreffen, bis ein zuständiger Arzt, der Proktologe, aufgesucht wird und eine entsprechende Hämorrhoiden – Behandlung nötig wird. Denn dann müssen die krankhaften Hämorrhoiden häufig bereits durch Verödung oder durch eine OP entfernt müssen. Zwar sind diese Behandlungsmethoden heutzutage relativ schmerzlos, aber soweit muss es in den meisten Fällen gar nicht erst kommen.

Die Frage „Was ist die richtige Ernährung bei Hämorrhoiden?“ ist dabei essentiell.

Welche Ernährung ist bei Hämorrhoiden zu empfehlen?

Man kann vor allem durch eine richtige Ernährung den meisten Hämorrhoiden – Erkrankungen vorbeugen und auch die richtige Ernährung ist einfacher als man denkt. Letztendlich ist alles auf die dadurch entstehende Verstopfung zurückführen, die die krankhaften Hämorrhoiden auslöst. Deshalb steht an Nummer eins eine solche Verstopfung zu vermeiden – um damit auch einem zu starken Pressen beim Stuhlgang vorzubeugen.

Dafür ist ein „weicherer“ Stuhl erforderlich, der den Darm ohne Probleme und Pressen einfach durchqueren kann und auch sich relativ einfach mit einer ballaststoffreicheren Ernährung erreichen lässt.

Warum helfen Ballaststoffe bei Hämorrhoiden? Weil Sie die besondere Eigenschaft haben, das Sie in Verbindung mit ausreichend Wasser aufquellen und somit den Mageninhalt „künstlich“ vergrößern. Das hat zur Folge, dass der Magen voll ist und der Nahrungsbrei ohne Probleme weiterbefördert werden kann.

Bereits 30 Gramm an Ballaststoffen pro Tag reichen bei einem Erwachsenen aus – natürlich geht auch noch mehr – um die Verdauung und den Mageninhalt so angenehm wie nötig für den Darm zu gestalten.

Da nur pflanzliche Lebensmittel Ballaststoffe liefern sind gerade Obst und Gemüse die idealen Ballaststofflieferanten und diese haben natürlich einen zusätzlichen positiven Effekt: Sie sind gesund und helfen bei Ihrer sonstigen Gesundheit. Deshalb sollte auch ein Großteil Ihrer täglichen Ernährung aus frischem Obst und Gemüse bestehen – vor allem Smoothies empfehlen sich, um die Mengen zu sich zu nehmen.

Getreide enthält ebenfalls viele Ballaststoffe – daher sind Vollkornbrote in dieser Hinsicht ebenfalls zu empfehlen, jedoch lassen diese den Insulinspiegel rasant ansteigen, was zu einer Fetteinlagerung führt und Übergewicht ist einer der Auslöser von Hämorrhoiden.

Eine stark Lipidhaltige Ernährung – eine fettreiche Ernährung – sollte gemieden werden, da dies zu einer Verhärtung des Stuhls führt.

So sollte sich Ihr Speiseplan zusammensetzen

Wie schon gesagt sollten Sie möglichst viel Obst und Gemüse zu sich nehmen – wegen der Ballaststoffe, aber auch wegen den enthaltenen Micronährstoffen, die dem Körper helfen gesund zu werden. Viel Obst und Gemüse kann man durch normale Fruchtsmoothies, aber auch durch grüne Smoothies mit etwas Gemüse zu sich nehmen.

Ansonsten eigenen sich natürlich ebenfalls die klassischen Salate – auch als Hauptspeise mit zusätzlich etwas Protein in Form von Thunfisch, Hähnchen, Hack oder auch Erbsen. Wenn Ihnen der Geschmack von Salaten bisher etwas gegenanstand ist es kein Problem, denn man findet heutzutage sehr viele Variationen, die sehr lecker sein können und auch kaum noch an den klassischen Salat erinnern.

Wie schon gesagt sind Kornprodukte, wie Müsli und Vollkornbrot gute Ballaststofflieferanten, die sich daher ebenfalls sehr gut – vor allem morgens – in den Tag einbauen lassen. Jedoch sollten Sie dies ebenfalls nur in Maßen tun, um Ihren Insulinspiegel nicht zu sehr steigen zu lassen.

Auch Milchprodukte, wie Milch, Joghurt, Kefir und Käse sind, auf Grund der enthaltenen Probiatika, sehr gut für die Magen – Darm – Flora. Des Weiteren sind natürliche pflanzliche Lebensmittel, wie Nüsse, Hülsenfrüchte und Spinat ebenfalls speziell sehr gute Lieferanten für Ballaststoffe.

Wenn Sie zahlreiche dieser Lebensmittel in Ihren Tag einbauen sollte sich Ihr Stuhl schnell verbessern und vorhandene Hämorrhoiden sich bessern. Diese Methoden lassen sich natürlichen ebenfalls wunderbar zur Prävention verwenden.

Diese Lebensmittel sollten Sie eher meiden

Es gibt natürlich auch Lebensmittel die zur Entstehung von Hämorrhoiden beitragen. Dazu gehören alle Lebensmittel, die den Stuhl härter machen und/oder die Schleimhaut am After oder auch die Schleimhaut des Afters „angreifen“ oder reizen.

Zu den reizenden Lebensmitteln gehören vor allem scharfe Gewürze – Chili, Curry und Pfeffer – die die umliegende empfindliche Haut zunehmend reizen. Normalerweise ist dies kein Problem, aber wenn Sie bereits an Hämorrhoiden leiden sollten Sie den Konsum von diesen Lebensmitteln zu mindestens zeitweise einschränken oder gar ganz vermeiden.

Aber auch andere Genussmittel – wie Süßigkeiten, Zigaretten und Alkohol – sollten gemieden werden und bei sehr akuten Problemen sollte ein „Genuss“ von diesen Dingen aussetzen und um eine Wiederkehr der Probleme zu vermeiden auch komplett ausbleiben.

Letztendlich wissen Sie am besten, welche Lebensmittel bei Ihnen zu einem verhärteten Stuhl führen – diese sollten Sie meiden!

Auch auf diese Lebensmittel sollten Sie verzichten

Natürlich gibt es ganz verschiedene Dinge, die Hämorrhoiden auslösen können – zu wenig Bewegung, Übergewicht, eine Schwangerschaft – aber vor allem lässt sich vieles sehr schnell und einfach durch die richtige Ernährung erreichen.

Vor allem flüssige Genussmittel, wie Cola, Säfte & Co., die Säure bilden, sollten ebenfalls zur Schonung der Schleimhaut gemieden werden. Bereits vorhandene Kohlensäure kann zu einer Reizung führen.

Fettiges Fast Food, welches viel Fett und wenig Ballaststoffe enthält ist das Schlimmste was man machen kann, wenn es um eine gute Verdauung ohne Verstopfungen geht.

Die richtige ballaststoffreiche Ernährung bei Hämorrhoiden

Obwohl die Ernährung bei den meisten Menschen durch jahrelange Gewohnheit zu Hämorrhoiden geführt hat – hilft eine Erkenntnis weiter und kann bereits bei der nächsten Mahlzeit angewendet werden, um die krankhaften Hämorrhoiden loszuwerden.

Durch die Ballaststoffe und das Wasser wird vor allem der Blutfluss verbessert und eine eventuelle Schwäche des Bindegewebes führt weniger wahrscheinlich zu Hämorrhoiden. Da Ballaststoffe sich mit viel Wasser verbinden ist die Aufnahme von ausreichend Wasser essentiell, um einen Erfolg zu erreichen. Es sollten mindestens 3-4 Liter Wasser am Tag konsumiert werden. Dann erhöht sich das Darmvolumen „künstlich“ und kann somit leichter transportiert und ohne Zutun eines starken Pressens anschließend aus dem Darm transportiert werden.

Eine Ernährung mit Lebensmitteln, die eine niedrige Kaloriendichte enthält, hilft ebenfalls dabei den Darminhalt, ohne Fett einzulagern, zu vergrößern und schneller ein Sättigungsgefühl auszulösen.

Um „künstlich“ nachzuhelfen eignen sich vor allem Flohsamenschalen und Psyllium, denn diese können sich bei Kontakt mit Wasser um das bis zu 25 – fache ausdehnen. Somit können diese Dinge perfekt dabei helfen einer Verstopfung und auch einem Überessen vorzubeugen.

Die Ernährung mit viel Obst und Gemüse beugt nicht nur einer Verstopfung – somit auch Hämorrhoiden – vor, sondern hilft ebenfalls gegen andere Beschwerden, wie Übergewicht.

PS: Wer an Übergewicht leidet und dieses erfolgreich loswerden will – dem können wir den Fett – weg Code empfehlen, mit dem bereits mehr als 1000 Menschen ihr Übergewicht erfolgreich bekämpft haben.

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